Unser Leitbild

GHK wird von Jugendlichen für Kinder und Jugendliche gemacht. Ziel von GHK ist es, Kinder und Jugendliche in ihrer gesunden Entwicklung zu fördern. „Gesund" wird dabei ganzheitlich verstanden. Das heisst, dass mit GHK sowohl psychische (seelische) als auch das physische (körperliche) und das soziale (gemeinschaftliche) Wohlbefinden gefördert werden. Entsprechend heissen die wichtigsten Ziele von GHK:

  • Förderung des körperlichen Wohlbefindens
  • Förderung des seelischen Wohlbefindens
  • Förderung des sozialen Wohlbefindens

GHK baut auf den fünf untenstehenden Säulen auf:

  • Sensibilisierung
  • Lebenskompetenz
  • Teamfähigkeit
  • Körperbewusstsein
  • Gender

Sensibilisierung

Es ist wichtig, die Mitmenschen und die Welt zu entdecken und lernen, mit ihnen umgehen zu können: lernen, deren Gefahren und Chancen abzuschätzen und sich entsprechend zu verhalten. Man muss lernen, sich zu vertragen, sich durchzusetzen; lernen wieder aufzustehen, an eigenen Grenzen nicht zu verzweifeln; lernen auf andere zuzugehen und sie zu lieben. Dies macht Spass, gibt Freude am Leben und stärkt das Selbstvertrauen. Wir wollen Kinder und Jugendliche sensibilisieren, mit grossen und kleinen Frustrationen umgehen zu können, unbewusste und unformulierte Ängste annehmen zu lernen, Gefühle von Ärger, Wut und Zorn aber auch Freude, Liebe und Anerkennung bei sich entdecken und schätzen zu lernen.

Lebenskompetenz

Wir ermöglichen Kindern und Jugendlichen das Bewusstwerden von eigenen Stärken und Schwächen, das Formulieren und Leben eigener Bedürfnisse sowie die Auseinandersetzung mit eigenen Sehnsüchten. Dadurch tragen wir dazu bei, dass sie andere Wege aus schwierigen Lebenssituationen suchen und finden können als die Flucht in die Sucht.

Teamfähigkeit

Teamfähigkeit bezeichnet zunächst lediglich die Fähigkeit eines Menschen, sich einer Gruppe anderer Menschen anzuschliessen. Dies bedeutet, soziale Kontakte zu den einzelnen Mitgliedern der Gruppe aufzubauen und eine von den anderen akzeptierte Position innerhalb des Beziehungsgeflechts der Gruppe einzunehmen. Wir fördern die Zusammenarbeit in den Verbänden, Scharen, Abteilungen, so dass Kinder und Jugendliche lernen, Konflikte auszutragen, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen, Teamarbeit positiv zu nutzen, Gefahren von Gruppendruck und Gruppenzwang zu erkennen und zu verhindern.

Körperbewusstsein

Es geht um die gedankliche Einschätzung des eigenen Körpers, seiner Bewegungs-möglichkeiten und seiner Fähigkeiten aufgrund der Wahrnehmungsleistungen seiner Sinnesorgane. Es geht zum Beispiel um Schnelligkeit der Beine, Leichtfüssigkeit und Koordination bei einem Bewegungsablauf, um Geschicklichkeit und Greif- oder Trittsicherheit von Händen und Füssen. Aber auch visuelle und akustische Leistungen, wie etwas auf einen Blick zu erkennen, genau hinzuhören, sich auf seinen Tastsinn, seine Spürnase und auf sein Balancegefühl verlassen zu können, gehören dazu. Wir wollen den Kindern und Jugendlichen einen verantwortungsbewussten Umgang mit ihrer Gesundheit aufzeigen, ihnen die Chancen eines gesunden, eben nicht krankmachenden Verhaltens bewusst machen. Sie werden ermutigt, die Signale ihres Körpers wahrzunehmen und bewusster mit eigenen Ressourcen umzugehen. Sie lernen eigene Grenzen zu akzeptieren und diese nicht zu verdrängen, und wir befähigen sie, Aggressivität positiv umzusetzen und Gewalt abzulehnen.

Gender

Die Zugehörigkeit zum weiblichen oder männlichen Geschlecht ist noch immer eine der prägendsten und bedeutsamsten gesellschaftlichen Unterscheidungen. Wir wollen Konfliktsituationen unter dem Aspekt Gender analysieren und gezielte Lösungsstrategien entwickeln. Das heisst, wir berücksichtigen bei allen gesellschaftlichen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Mädchen und Jungen von vornherein und regelmäßig, da es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt.